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Ein Europe von uns gestaltet - EDP Workshop in Kassel

Auf Initiative des Europaabgeordneten, und Mitglied der Freien Wähler, Engin Eroglu, organisierte die Europäische Demokratische Partei vom 13. bis 15. Dezember ein Informations- und Workshop-Wochenende in der Stadt Kassel, Deutschland.

Ein Jahr im Dienste Europas

Seit einem Jahr verteidigen sie, von der Europäischen Demokratischen Partei und allen europäischen Demokraten geförderte, die Vision von Europa

Berücksichtigung sozialer und lokaler Fragen im europäischen Konjunkturpaket und im europäischen Haushalt

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Gestern verabschiedeten die EU-Abgeordneten in einer außerordentlichen Plenarsitzung eine Entschließung, mit der auf die Einigung zwischen den Staats- oder Regierungsschef der Europäischen Union vom 21. Juli reagiert wird. Sie begrüßten diese historische Einigung, die in einer Ausnahmesituation verabschiedet wurde und die alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union in die Lage versetzen sollte, die durch die Covid-19-Epidemie hervorgerufene Krise zu überwinden. Zugleich soll durch das Paket ein nachhaltigeres, weitaus solidarischeres Wirtschafts- und Sozialmodell wieder aufgebaut werden.

Die EU-Parlamentsabgeordneten wiesen darauf hin, dass die Einigung vom 21. Juli, welche sowohl den Aufbauplan als auch den langfristigen Haushalt der EU (2021-2027) umfasst, das Ergebnis eines Kompromisses sei, der auf Veranlassung des Parlamentes vor einigen Wochen initiiert worden sei. Sie betonten zudem, dass das Parlament noch über den Umfang und die Verteilung der in den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) enthaltenen Gelder entscheiden müsse. EU-Abgeordnete behalten sich daher das Recht vor, Anpassungen zu fordern, damit dieser Haushalt den legitimen Erwartungen der Unionsbürger, die von den Abgeordneten vertreten werden, entspricht.

Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Renew Europe im Europäischen Parliament, Sylvie Brunet, möchte deutlich machen, wie wichtig es ist, die für Europäische Programme vorgesehenen Beträge zugunsten der Beschäftigung, Jugend und Unterstützung der am stärksten Benachteiligten zu bewilligen. Sie möchte zudem hervorheben, wie entscheidend es ist, dass die Mittel zügig vor Ort zur Verfügung stehen, vor allem in ihrer Region im Süden Frankreichs, wo die Erwartungen der Bürger besonders hoch seien: „Der Geist der Solidarität, die die Staats- und Regierungschefs gezeigt haben, als sie einer gemeinsamen Verschuldung zustimmten, must konkret in die Zuweisung ambitionierter Beträge für soziale Programme, die von der Europäischen Union durchgeführt werden, ausgeweitet werden. In meiner Region im Süden Frankreichs erreichen Lebenmittelhilfen jetzt Rekordhöhe und die Menschen haben enorme Angst um die Arbeitsplätze, vor allem die jungen Leute. Es ist daher zwingend notwendig, dass der Aufbauplan soziale Wirkung zeigt, um das Vertrauen meiner Mitbürger in Europa wiederherzustellen.“