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Ein grüner Deal für Europa

Am Mittwoch, den 15. Januar hat das Europäische Parlament einen Beschluss zum Green Deal der Europäischen Kommission verabschiedet.

Der französische Europaabgeordnete Christophe Grudler hebt die Errungenschaften des Europäischen Grünen Deals hervor: Klimaneutralität bis 2050, einen ehrgeizigen Plan für nachhaltige Investitionen und die Umweltkohärenz aller europäischen Politiken.

Ulrike Müller, exekutive Vizepräsidentin und deutsche Abgeordnete des Europäischen Parlaments, begrüßt die Anträge zur forstwirtschaftlichen Strategie. Zum Kapitel Landwirtschaft und Ernährung meint sie, dass ein großer Teil der Verantwortung noch immer auf die Landwirte übertragen wird, während die Strategien zur Lebensmittelkette und zur Verbraucherinformation vage bleiben. Ulrike Müller begrüßt, dass im Beschluss des Parlaments die multifunktionale Rolle der Wälder und die Bedeutung ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung ausdrücklich erwähnt wird: "Das ist eine klare Verbesserung im Vergleich zu den von der Kommission gewählten Formulierungen".
 
Ulrike Müller hält dennoch an ihrer Forderung fest, dass die Kommission nicht nur im Falle von "Farm-to-Fork" (vom Anbau bis zur Gabel) strengere Anforderungen an die Landwirte stellen sollte: "Wenn die Strategie im März vorgelegt wird, müssen konkrete Vorschläge zur gesamten Lebensmittelkette und zur Verbraucherinformation enthalten sein. Sonst bleibt es eine reine “Farm”-Strategie."

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