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Dieser Herausforderung - stellt sich - die EDP!

Folglich ist es unsere Pflicht, den europäischen Traum mit unseren Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu teilen, uns für Respekt und Würde einzusetzen und gleichzeitig den Erhalt von Rechtsstaat, Gleichheit, Freiheit, Solidarität und Verantwortung zu sichern.

Es ist an der Zeit, dass Demokraten die Führung übernehmen und die Europäische Union auf einen neuen, nachhaltigen Kurs bringen.

Einem Meer aus Müll ein Ende bereiten

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Jedes Mal, wenn man am Meer ist, kann jeder von uns die gleiche überwältigende Beobachtung machen: Der Strand ist schmutzig und voller Müll, vor allem Plastik. Doch diese Verschmutzung der Küste ist nichts im Vergleich zu der sich angesammelten Gesamtmenge an Müll, die im Ozean treibt und, was noch schlimmer ist, in die Tiefe sinkt. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Artenvielfalt im Meer und die Fischbestände.

Die französische EU-Parlamentsabgeordnete Catherine Chabaud (MoDem), deren Bericht über Meeresabfälle heute vom parlamentarischen Ausschuss für Fischerei angenommen wurde, erklärte: „Das ist ein Thema, das mich besonders berührt, weil ich vor 30 Jahren bei meinen ersten Hochseeregatten den ersten Müll auf See beobachten konnte. Ich engagiere mich seit Jahren für den Erhalt der Ökosysteme des Meeres und für die Entwicklung einer nachhaltigeren Fischerei. Es ist höchste Zeit, alle maritimen Herausforderungen gemeinsam anzupacken. Und es ist offensichtlich, dass dies die Meeresverschmutzung mit einschließt, die unsere Ökosysteme genauso bedroht wie unsere Fischereiaktivitäten. Wenn wir über Meeresverschmutzung sprechen, können wir nicht einfach so tun, als würden wir den Ozean ohne abgestimmte Maßnahmen reinigen. Wir müssen mit gesundem Menschenverstand dort handeln, wo die Müll-Hotspots liegen und dabei den Schwerpunkt auf Prävention, Forschung, aber auch Innovation legen, um die Kreislaufwirtschaft in den gesamten Fischereisektor zu integrieren, der heute viele Herausforderungen darstellt.“

Der Fischereisektor ist der erste, der von der Meeresverschmutzung betroffen ist, wobei die Einkommensverluste je nach Tätigkeit auf 1 bis 5 % geschätzt werden. Die Fischer müssen Abfälle aus ihren Fängen sortieren und oft zerrissene oder kaputte Netze und Schleppnetze reparieren. Auch die Schiffe selbst werden regelmäßig vom Müll im Meer beschädigt – so etwa werden die Propellersysteme blockiert.

Über die Auswirkungen des Meeresmüll auf die Fischerei zu sprechen, ist manchmal paradox, denn zu dieser Meeresverschmutzung gehören auch Reusen, Bojen und andere Fanggeräte und -utensilien, die fallengelassen oder weggeworfen wurden oder verloren gegangen sind. Der meiste Meeresmüll gelangt jedoch direkt vom Land ins Meer. Darum ist das erste Ziel dieses Berichts, einen systemischen Ansatz zu verfolgen, der die Verbindung zwischen Land und Meer betrachtet. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Lösungen umgesetzt werden, die stromaufwärts (ökologische Gestaltung von Fanggeräten, Vereinfachung von Materialien und Polymeren, Sammlung von Abfällen in Sammelgebieten, Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Fischereisektor, Fischerei und Aquafarming) und stromabwärts (Erleichterung und Verbesserung der Sammlung von Meeresmüll, Zunahme des Recyclings und der Wiederverwendung von Meeresmüll in der Wirtschaft) wirken – und zwar indem die Fischer in den Mittelpunkt dieses Maßnahmenplans gestellt werden.

Über die Fischer hinaus ist das gesamte Meeresökosystem bedroht, das eine entscheidende Rolle für die Nachhaltigkeit unserer Fischerei spielt. Es ist daher notwendig, dass die Strategie umfassend ist und die Ziele der EU für Klima und Artenvielfalt im Rahmen einer verstärkten Regulierung einbindet. Unser Ozean ist ein Gemeingut und es ist Zeit, dass wir eine individuelle und eine kollektive Verantwortung übernehmen, um ihn zu erhalten.