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Dieser Herausforderung - stellt sich - die EDP!

Folglich ist es unsere Pflicht, den europäischen Traum mit unseren Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu teilen, uns für Respekt und Würde einzusetzen und gleichzeitig den Erhalt von Rechtsstaat, Gleichheit, Freiheit, Solidarität und Verantwortung zu sichern.

Es ist an der Zeit, dass Demokraten die Führung übernehmen und die Europäische Union auf einen neuen, nachhaltigen Kurs bringen.

Europa in Solidarität mit Arbeitskräften nach dem Verlust ihrer Arbeitsplätze

Portrait Vedrenne

Europa in Solidarität mit Arbeitskräften, die ihre Arbeitsplätze verloren haben: Ein zugänglicherer, reaktionsstarker und sichtbarer Europäischer Fonds für die Anpassung an die Globalisierung für Arbeitslose (EGF)!

Marie-Pierre Vedrenne MdEP (MoDem) freut sich über ihre Ankündigung: „Als Berichterstatterin der Renew-Fraktion zu diesem Fonds und nach über einem Jahr Verhandlungen zwischen den Institutionen freue ich mich, dass wir zu der Verordnung über den Europäischer Fonds für die Anpassung an die Globalisierung endlich eine Einigung mit dem Rat und der Kommission für die Zeit nach 2020 erzielt haben. Mit Unterstützung und Begleitung bei der Umstellung, Neuqualifizierung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ist Europa an der Seite der Bürger, wenn sie ihre Arbeit verlieren.“

Der Fonds wird einen neuen, eindeutigeren Namen erhalten: Europäischer Fonds für die Anpassung an die Globalisierung für Arbeitslose. Damit sollen Europas Maßnahmen sichtbarer werden.

  • Priorität des Parlaments war es, den Zugang zu diesem Fonds zu verbessern. Während der Fonds derzeit greifen kann, wenn 500 Arbeitskräfte entlassen werden, und die Kommission und der Rat diese Grenze auf 250 herabzusetzen wollten, habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen im Europäischen Parlament dafür gekämpft, dass diese Grenze auf 200 Entlassungen in einem Betrieb oder in einer Branche gesenkt wird. Damit wird der Fonds der größten Anzahl Betroffener helfen können.
  • Durch Überwindung des Widerstands des Rates hat das Parlament sich bei der höheren Sichtbarkeit des Fonds und einer Mitteilungspflicht für die Mitgliedsstaaten erfolgreich durchgesetzt. Zu Zeiten, in denen die Handlungen Europas zu oft unter dem Radar verlaufen, war es notwendig, in Erinnerung zu rufen, dass Europa in der Tat auf der Seite der Arbeitnehmer steht.

Sie fügte hinzu: „Dieser vielerorts erwartete Sieg für eine europäische Solidarität mit Arbeitnehmern, die ihren Job verloren haben, vor allem in dieser schwierigen Gesamtsituation, ist wichtig. 1,3 Milliarden stehen für die Jahre 2021-2027 zur Verfügung, um europäische Arbeitskräfte, einschließlich derjenigen in Übersee, zu unterstützen!“

„Seit dem Beginn der Krise habe ich hart dafür gearbeitet, um die Europäische Kommission zur Anerkennung von COVID-19 als Anlass für die Mobilisierung des Fonds zu bewegen. Das ist uns gelungen! Brexit, COVID-19, die Automatisierung von Produktionsketten und eine grünere Wirtschaft werden nicht ohne Auswirkungen auf die Arbeit und Arbeitskräfte sein. Nach 2020 wird dieser Fonds daher wegen des digitalen Wandels und des Wandels hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft im Jahr 2050 greifen können, und er wird auch eine Antwort auf alle Krisen, vom Brexit bis zur COVID-Gesundheitskrise haben. Dieser Fonds ist die Antwort auf die schwierigsten Situationen und wird die anderen EU-Programme ergänzen, die aktiv zur Unterstützung von Unternehmen in diesen Krisen und Transitionsphasen eingesetzt werden. Europa handelt somit an allen Fronten: vor- und nachgelagert, wenn Arbeitnehmer die Kollateralopfer von Krisen und Übergängen sind.“

„Heute sind die Folgen der Gesundheitskrise vor allem sozialer Natur und zahlreiche Arbeitsplätze sind gefährdet. Ich denke vor allem an französische Arbeitnehmer, besonders in der Bretagne, wo große Unternehmen Sozialpläne für die nächsten Monate angekündigt haben. Mit der Überprüfung dieses Fonds und den 1,3 Milliarden Euro zeigen wir, dass sich Europa dieser Herausforderung stellt und den am härtesten getroffenen Arbeitnehmern zur Seite steht: Wir müssen nun mit den Mitgliedsstaaten zusammenarbeiten, besonders mit der französischen Regierung, um sie so schnell wie möglich zu mobilisieren und diesen Fonds nutzen, um europäische Arbeitnehmer in der Zeit nach der Krise zu unterstützen.“

„Mit einem größeren Anwendungsbereich, einer niedrigeren Schwelle zur Mobilisierung und einem höheren Budget gewinnt der Fonds an Reife und ist nun wahrhaft ein Instrument der europäischen Solidarität für Arbeitskräfte, die arbeitslos geworden sind. Das solidarische und soziale Europa von heute muss reaktiver, schneller und vor allem sichtbarer sein!“