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Ein Europe von uns gestaltet - EDP Workshop in Kassel

Auf Initiative des Europaabgeordneten, und Mitglied der Freien Wähler, Engin Eroglu, organisierte die Europäische Demokratische Partei vom 13. bis 15. Dezember ein Informations- und Workshop-Wochenende in der Stadt Kassel, Deutschland.

Ein Jahr im Dienste Europas

Seit einem Jahr verteidigen sie, von der Europäischen Demokratischen Partei und allen europäischen Demokraten geförderte, die Vision von Europa

Sicherstellung der EU-Unterstützung für die Armutsbekämpfung

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Während die Haushaltsdiskussionen zwischen den europäischen Institutionen für den Zeitraum 2021-2027 noch andauern (der so genannte "mehrjährige Finanzrahmen"), betont die französische Europaabgeordnete und Vizepräsidentin der Renew Europe Group Sylvie Brunet, die ebenfalls Mitglied des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten ist, die Notwendigkeit die europäische Hilfe im Kampf gegen die Armut beizubehalten.

„Im vergangenen Jahr lebten 113 Millionen Menschen in der Europäischen Union in materieller Not, davon sogar 35 Millionen in extremer Armut. In diesem Zusammenhang engagiert sich die Europäische Union. Sie unterstützt, insbesondere über den FEAD (Der Europäische Hilfsfond für die am stärksten benachteiligten Personen), die von den Lebensmittelbanken durchgeführten Maßnahmen und die Verteilung von Mahlzeiten an Bedürftige. Diese Unterstützung ist nicht unerheblich: Der FEAD ermöglicht es, durchschnittlich ein Drittel der Nahrungsmittelhilfe in Frankreich und beispielsweise jede vierte Mahlzeit, die von den Restos du Coeur verteilt wird, zu finanzieren.

Im Zusammenhang mit den Haushaltsverhandlungen bin ich besonders besorgt darüber, dass die Kommission und der Rat eine Senkung des Mindestanteils des europäischen Haushalts vorschlagen, der für Nahrungsmittel- und Materialhilfe vorgesehen ist. Deshalb kämpfe ich gemeinsam mit meinen Kollegen der Renaissance-Delegation im Europäischen Parlament dafür, den Anteil der im europäischen Haushalt vorgesehenen Unterstützung für die Bedürftigsten zu erhöhen. Wir schlagen nämlich vor, die Mindesthöhe der Mittel, die die Mitgliedstaaten für Maßnahmen zur sozialen Eingliederung und für die Nahrungsmittelhilfe bereitstellen müssen, von 2 % auf 3 % anzuheben. Natürlich wird Frankreich in der Lage sein, über diese Mindestschwelle hinauszugehen, um mehr Menschen in Not zu unterstützen. Im Rahmen dieser Verhandlungen wird das Europäische Parlament auch weiterhin eine Erhöhung der Beträge fordern, die für die soziale Eingliederung und die Bekämpfung der materiellen Not vorgesehen sind. Dies ist notwendig, um ein soziales Europa zu gewährleisten“.