Kanarische Inseln

Die Kanarischen Inseln sind eine atlantische Nation, ein Archipel von acht bewohnten Inseln, die näher an der afrikanischen Küste liegen als am europäischen Festland, mit einer eigenen Identität, die in der Geschichte ihrer ersten Bewohner, den Guanchen, verwurzelt ist und in Jahrhunderten als Schnittstelle zwischen Europa, Afrika und Amerika.

Als nacionalidad histórica anerkannt, regieren sich die Kanarischen Inseln seit ihrem Autonomiestatut von 1982 mit einem eigenen Parlament und einer regionalen Regierung (Gobierno de Canarias) sowie einem speziellen wirtschaftlichen und fiskalischen Regime, das ihre Abgeschiedenheit widerspiegelt. Innerhalb der Europäischen Union haben sie den Status einer äußersten Randregion (RUP) — vollständig Teil der Union, aber mit maßgeschneiderten Ausnahmeregelungen aufgrund ihrer Entfernung vom Kontinent. Sie sind die bevölkerungsreichste aller äußersten Randregionen der EU.

Mit rund 2,2 Millionen Einwohnern (2024) vereinen die Inseln ein einzigartiges Naturerbe — einschließlich des höchsten Gipfels Spaniens, dem Teide — mit einer strategischen Lage am Atlantiktor Europas.

Als eine Nation am Rand des Kontinents verkörpern die Kanarischen Inseln ein Prinzip, das den Europäischen Demokraten am Herzen liegt: Europa muss stets aufmerksam für seine entferntesten Gebiete bleiben, und geografische Abgeschiedenheit darf niemals politische Distanz zum Herzen der Union bedeuten.

Mitglieder

Fernando Clavijo Batlle
Vice-President
Kanarische Inseln
Koalition der Kanaren

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