Galicien

Galicien ist eine Nation des Atlantiks, die die grüne nordwestliche Ecke der Iberischen Halbinsel einnimmt, mit einem keltisch beeinflussten Erbe, einer tief verwurzelten Seefahrerkultur und einer eigenen Sprache — Galego — die aus denselben lateinischen Wurzeln wie Portugiesisch entstanden ist und eine jahrhundertealte literarische Tradition trägt.

In ihrem eigenen Statut als historische Nation anerkannt, erlangte Galicien nach der Franco-Diktatur mit dem Autonomiestatut von 1981 seine Selbstverwaltung zurück. Es hat sein eigenes Parlament und seine eigene Regierung, die Xunta de Galicia, und Galego hat zusammen mit Spanisch offiziellen Status im gesamten Gebiet. Geprägt von einer langen Geschichte der Auswanderung trägt Galicien seine Identität weit über seine Grenzen hinaus, durch eine Diaspora, die sich über die ganze Welt erstreckt.

Mit rund 2,7 Millionen Einwohnern (2024) vereint Galicien eine starke ländliche und maritime Tradition mit einer modernen, nach außen gerichteten Wirtschaft.

Als Nation, geformt durch den Ozean und durch Erinnerungen, spiegelt Galicien eine Überzeugung im Zentrum der Vision der Europäischen Demokraten wider: dass die Stärke Europas in seinen Völkern und Territorien liegt und dass ihre Sprachen, Kulturen und Identitäten keine Relikte sind, die bewahrt werden müssen, sondern lebendige Bestandteile des Europas von morgen.

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