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Joachim Streit begrüßt Schritt der Kommission zu einem „politischen Erasmus“ mit Kanada

Am 1. November 2026 begrüßte Joachim Streit (Freie Wähler, Renew Europe) die Arbeit der Kommission, die Zusammenarbeit mit Kanada im Rahmen von Erasmus+ zu vertiefen. Er hatte der Kommission die Idee achtzehn Monate zuvor vorgeschlagen und dankte ihr dafür, dass sie seinen Vorschlag ernst genommen hat. „Politische Vorschläge können etwas bewegen, wenn aus einer klaren Vision konkrete Schritte werden“, sagte er.

Mehr als Forschung und Bildung

Kanada arbeitet bereits über Erasmus+ und Horizont Europa mit der EU zusammen und engagiert sich stark in der internationalen Zusammenarbeit bei Forschung, Bildung und Innovation. Streits Vorschlag geht weiter: Junge Berufstätige auf beiden Seiten des Atlantiks sollen die politischen und institutionellen Strukturen der jeweils anderen Seite von innen kennenlernen. So entsteht ein gemeinsamer Erfahrungsschatz, der die Zusammenarbeit langfristig trägt.

„Kanada ist bereits mit Erasmus+ und Horizont Europa verbunden und engagiert sich stark in der internationalen Zusammenarbeit bei Forschung, Bildung und Innovation. Jetzt müssen wir einen Schritt weitergehen und einen strukturierten akademischen und beruflichen Austausch in Politik, Recht, Diplomatie und Governance schaffen“, erklärte Streit bei der Vorstellung seines Vorschlags.

Die nächste Generation vorbereiten

Die Gespräche finden statt, während sich die Beziehungen zwischen der EU und Kanada vertiefen. Beim Gipfel in Montreal am 30. Oktober haben beide Seiten Gespräche über eine engere Partnerschaft aufgenommen. Für Streit sind Austauschprogramme der konkreteste Weg, dieser Partnerschaft eine Zukunft zu geben. Ein solcher Austausch stärkt die Beziehungen zwischen zwei demokratischen Partnern und bereitet eine neue Generation darauf vor, gemeinsame Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Wenn die EU und Kanada ihre Zusammenarbeit vertiefen wollen, so Streit, müssen sie heute die Menschen zusammenbringen, die sie morgen gestalten.

Streit wirbt darüber hinaus dafür, Kanada langfristig auch als möglichen EU-Mitgliedstaat in den Blick zu nehmen. Ein politisches Erasmus-Programm wäre dafür aus seiner Sicht ein konkreter und sinnvoller Schritt: Es schafft Verständnis für gemeinsame Regeln, Institutionen und Werte und stärkt die Grundlage für eine engere Partnerschaft.

Vom politischen Impuls zum Programm

„Ich freue mich, dass die Kommission den von mir früh eingebrachten Vorschlag aufgreift. Dafür sage ich ausdrücklich Danke. Jetzt kommt es darauf an, aus dem politischen Impuls ein konkretes Austauschprogramm zu machen“, sagte Joachim Streit, MdEP.

Der Vorschlag passt zum Engagement der EDP für ein weltoffenes Europa, das Bündnisse mit gleichgesinnten Demokratien schmiedet. Austausch, Mobilität und gegenseitiges Verständnis sind die Grundlagen dauerhafter Zusammenarbeit.

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Joachim Streit
Mitglied des Haushaltsausschusses und der Delegation für die Beziehungen zu Japan
Deutschland
Freie Wähler

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