Sandro Gozi in den Vereinigten Staaten, um die transatlantischen Beziehungen vor den Midterms zu stärken
Vom 29. bis 31. Oktober reiste Sandro Gozi, Generalsekretär der Europäischen Demokratischen Partei (EDP) und Mitglied des Europäischen Parlaments, in die Vereinigten Staaten, um vor den Zwischenwahlen die politischen Verbindungen zu stärken und über die Rolle Europas in einem sich rasch wandelnden internationalen Umfeld zu sprechen. In New York umfasste sein Programm Gespräche über Technologie, Diplomatie, die transatlantischen Beziehungen und den Nahen Osten.
KI-Governance und die nächste Generation
Am Freitag, dem 30. Oktober, nahm Gozi an einer Diskussion über die Governance künstlicher Intelligenz mit der New Yorker Senatorin Kristen Gonzalez und einer Gruppe von Studierenden teil.
Ihre Fragen vertieften den Austausch darüber, wie Europa und die Vereinigten Staaten die Regulierung von KI angehen und wie öffentliche Institutionen auf einen technologischen Wandel reagieren können, der Gesellschaft, Wirtschaft und Alltag bereits prägt. Die Diskussion unterstrich zudem, wie wichtig es ist, den jüngeren Generationen zuzuhören, wenn die Politik darüber nachdenkt, wie Technologien gesteuert werden sollen, die ihre Zukunft gestalten werden.
Die Rolle Europas in einer sich wandelnden Welt
Gozi traf Jérôme Bonnafont und Jay Dharmadhikari, Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen, um über die großen diplomatischen Herausforderungen und die Rolle zu sprechen, die Europa angesichts wachsender internationaler Spannungen spielen sollte.
In einem weiteren Treffen mit Giorgio Marrapodi, dem Botschafter Italiens bei den Vereinten Nationen, ging es um die Zukunft der transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten sowie um die bevorstehenden Wahlen in Italien und ihre politischen Folgen.
Israel und die Aussichten auf Frieden
Zur Reise gehörte auch ein Treffen mit dem Vorstand von J Street. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der israelischen Wahlen, die Zukunft Israels und seine Beziehungen zur Europäischen Union. In einer Region, in der Frieden, Sicherheit und Stabilität grundlegende Herausforderungen bleiben, ist ein beständiger politischer Dialog unerlässlich.
Am Freitagabend traf Gozi in New York außerdem eine Gruppe von Europäerinnen und Europäern aus dem Umfeld von Renew Europe.
Europa muss ein Akteur sein
Von der KI-Governance bis zur Diplomatie, von der transatlantischen Zusammenarbeit bis zum Nahen Osten: Die Treffen in New York haben bestätigt, dass Europa sich voll in die Weltpolitik einbringen muss. Europa muss die laufenden Veränderungen mitgestalten, seine Interessen und Werte verteidigen und seine Verantwortung auf der internationalen Bühne wahrnehmen.
Sandro Gozi hat Eindrücke von der Reise auf X geteilt: hier und hier.












