
Bewegung der Demokraten (MoDem)
Geschichte
Die Mouvement Démocrate, bekannt als MoDem, ist eine der Gründungskräfte des Europäischen Demokratischen Parteis und die politische Heimat ihres Präsidenten François Bayrou, der sie im Anschluss an die französische Präsidentschaftswahl im Jahr 2007 ins Leben gerufen hat. Sie entstand aus der Zentrumstradition der Union für Französische Demokratie (UDF) und trägt im 21. Jahrhundert eine Strömung der französischen Politik, die weder links noch rechts ist, sondern entschieden im Zentrum verankert ist — und entschieden europäisch.
MoDem steht für eine humanistische, soziale und föderalistische Vision der Politik: die Überzeugung, dass die Zukunft Frankreichs untrennbar mit einer stärkeren, demokratischeren Europäischen Union verbunden ist, und dass die Rolle des Zentrums darin besteht, Brücken zu bauen, den Pluralismus zu verteidigen und das Gemeinwohl über parteipolitische Spaltungen zu stellen. Es setzt sich für ausgeglichene öffentliche Finanzen, Bildung, ökologische Verantwortung und die Vertiefung der europäischen Integration ein.
Für die Europäischen Demokraten verkörpert MoDem den Geist, der der Partei zu Grunde liegt: der Aufruf, erstmals im Jahr 2004 gemacht, nach einer großen demokratischen Partei, weder konservativ noch sozialistisch, die den Geist der Gründungsväter wieder aufgreift. Aus dieser Überzeugung, die grenzüberschreitend geteilt wird, entstand der Europäische Demokratische Partei.




















