Brüssel, 29. Mai 2026 – Die Europäische Demokratische Partei (EDP) begrüßt, dass die Europäische Kommission zunehmend anerkennt, dass Europa einen realistischeren und strategischeren Ansatz gegenüber China verfolgen muss.
Zu lange hat Europa die Risiken unterschätzt, die mit übermäßigen Abhängigkeiten, unlauterem Wettbewerb und wirtschaftlichem Zwang verbunden sind. Die geopolitischen und wirtschaftlichen Realitäten von heute erfordern eine neue Denkweise. Die Zeit der europäischen Naivität gegenüber China ist vorbei.
Wirtschaftliche Sicherheit, industrielle Widerstandsfähigkeit und strategische Souveränität müssen zu zentralen Säulen der europäischen Politik werden. Europa darf keine Marktverzerrungen, staatlich subventionierte Überkapazitäten, unlauteren Wettbewerb oder strategische Abhängigkeiten hinnehmen, die unsere wirtschaftliche Stärke und politische Autonomie untergraben.
„Europa muss in der Lage sein, seine Interessen zu verteidigen und seine strategischen Sektoren zu schützen“, sagte Sandro Gozi, Generalsekretär der Europäischen Demokratischen Partei und Mitglied des Europäischen Parlaments. „Ein entschlossenerer europäischer Kurs gegenüber China bedeutet nicht Konfrontation. Es geht darum, Gegenseitigkeit, Fairness und Widerstandsfähigkeit in einer sich rasch wandelnden Welt zu gewährleisten.“
„Europa muss in der Lage sein, seine Interessen zu verteidigen und seine strategischen Sektoren zu schützen“, sagte Sandro Gozi, Generalsekretär der Europäischen Demokratischen Partei und Mitglied des Europäischen Parlaments. „Ein entschlossenerer europäischer Kurs gegenüber China bedeutet nicht Konfrontation. Es geht darum, Gegenseitigkeit, Fairness und Widerstandsfähigkeit in einer sich rasch wandelnden Welt zu gewährleisten.“
Die EDP befürwortet eine entschlossenere und geeintere europäische Reaktion, die auf Gegenseitigkeit, Widerstandsfähigkeit und strategischer Autonomie beruht. Gleichzeitig ist eine Abkopplung nicht das Ziel Europas. Europa muss sowohl Naivität als auch Blockpolitik vermeiden.
Die Europäische Union sollte den Dialog mit China dort fortsetzen, wo die Zusammenarbeit beiderseitigen Interessen dient, und gleichzeitig kompromisslos für fairen Wettbewerb, wirtschaftliche Sicherheit und die Integrität des europäischen Binnenmarkts eintreten.
Europas China-Politik muss europäisch sein: entschlossen, wo es nötig ist, offen, wo es möglich ist, und stets von unseren eigenen Interessen und Werten geleitet.





