Serbia, Europe and democracy: the EDP reaffirmed its message from Paris

Am Samstag, dem 28. März 2026, veranstaltete die Europäische Demokratische Partei in Paris eine öffentliche Diskussionsrunde, bei der Serbiens europäische Perspektive, die Qualität der Demokratie und die Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit im Mittelpunkt standen. Die im Hauptquartier des MoDem stattfindende Veranstaltung unterstrich die Rolle der EDP bei der Förderung eines glaubwürdigen und stabilen europäischen Weges, der auf starken Institutionen, Grundfreiheiten und politischem Pluralismus basiert – und dies zu einem für die serbischen Bürger und die gesamte „Renew Europe“-Familie wichtigen Zeitpunkt.

An dem Treffen nahmen Vertreter der wichtigsten Oppositionsparteien Serbiens teil, die nach Paris gereist waren, um aktiv dazu beizutragen, dem Land eine europäische Zukunft zu sichern. Zu den Teilnehmern gehörten Duško Lopandić, Vizepräsident von „Zentrum Serbiens“ (SRCE); Borko Stefanović, Vizepräsident der Partei für Freiheit und Gerechtigkeit (SSP); Biljana Đorđević, Ko-Präsidentin der Grün-Linken Front; Miroslav Aleksić, Präsident der Volksbewegung Serbiens; Pavle Grbović, Präsident der Bewegung der freien Bürger; Tanasije Marinkovic von der Republikanischen Wahlkommission; sowie François Lafond, Mitglied der Redaktion von France Forum. Ebenfalls anwesend waren Sandro Gozi, Generalsekretär der EDP und Mitglied des Europäischen Parlaments für „Renew Europe“, sowie Frédéric Petit, Mitglied der französischen Nationalversammlung und stellvertretender Generalsekretär der EDP. In diesem Zusammenhang bekräftigte die EDP ihre Rolle als politische Brücke für demokratische Kräfte in Serbien, die sich für Inklusion, Transparenz und die Einhaltung gemeinsamer europäischer Regeln einsetzen.

Zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Veranstaltung gehörte Sandro Gozi, der die europäische Unterstützung eindeutig mit der Notwendigkeit einer eindeutigen politischen Entscheidung verknüpfte. Wie Gozi erklärte: „Serbien hat seinen festen Platz in der europäischen Familie. Seine Zukunft liegt eindeutig in Europa, doch diese Zukunft erfordert eine eindeutige politische Entscheidung: die Entscheidung für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Grundfreiheiten. Die Europäische Union muss weiterhin hohe Anforderungen stellen, sich aber auch verpflichtet fühlen, allen demokratischen Kräften in Serbien zur Seite zu stehen, die auf eine glaubwürdige, stabile und voll und ganz europäische Zukunft hinarbeiten.“ Dies stand in vollem Einklang mit dem Engagement der EDP für ein Europa, das Wachstum, Bürgerrechte und demokratische Rechtsstaatlichkeit vereint, ohne sich illiberalen Tendenzen oder ideologischen Vereinfachungen zu beugen.

In diesem Sinne betonte Frédéric Petit die Verantwortung Europas gegenüber jenen, die sich für unabhängige und transparente Institutionen einsetzen. Wie er sagte: „Europäer zu sein ist heute nicht nur eine geografische Frage, sondern ein konkretes Bekenntnis zu starken, unabhängigen und transparenten Institutionen. Serbien ist in seiner Geschichte und in seiner Gesellschaft zutiefst europäisch. Wir wollen diejenigen im Land unterstützen, die diesen Weg verteidigen und jegliche illiberale Entwicklung ablehnen. Serbiens Zukunft muss im Herzen des europäischen Projekts geschrieben werden.“ Für die EDP ging es bei der serbischen Frage daher nicht nur um die Erweiterung, sondern auch um die Glaubwürdigkeit des europäischen Projekts als politischer Raum, der auf Rechtsstaatlichkeit, demokratischer Vertretung und den Freiheiten der Bürger beruht.

Das Treffen in Paris war Teil einer umfassenderen politischen Initiative, mit der die Europäische Demokratische Partei die demokratischen Kräfte Serbiens unterstützen und ihnen mehr Sichtbarkeit verschaffen sowie den Dialog mit „Renew Europe“ und all jenen stärken wollte, die sich für ein europäisches Serbien einsetzen. In einer Zeit, die von Spannungen und entscheidenden Weichenstellungen geprägt ist, bekräftigte die EDP, dass Serbiens europäische Zukunft von verlässlichen Institutionen, einer lebendigen Demokratie und einer immer stärkeren Verbundenheit mit der liberalen, demokratischen und reformorientierten politischen Familie Europas abhängt.

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