Die Bruegel-Debatte mit dem Titel „Wirtschaftliche Entscheidungen für Europa: EU Leadership Debate 2024“ fand am 21. Mai 2024 in Brüssel statt und brachte Spitzenkandidaten aus den wichtigsten europäischen Parteien zu einer ausführlichen Diskussion über entscheidende wirtschaftliche Fragen zusammen, die die Zukunft Europas prägen werden. Die Debatte wurde von Bruegel in Partnerschaft mit der Financial Times organisiert und bot den Kandidaten die Möglichkeit, ihre jeweilige Wirtschaftspolitik und -vision darzulegen.
An der Debatte nahmen mehrere prominente Persönlichkeiten teil, darunter :
- Sandro Gozi, Spitzenkandidat von Renew Europe Now ;
- Ursula von der Leyen, Spitzenkandidatin der Europäischen Volkspartei ;
- Nicolas Schmit, Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen Partei Europas ;
- Anders Vistisen, Spitzenkandidat der Partei für Identität und Demokratie ;
- Maria Demertzis, Senior Fellow bei Bruegel, die neben Henry Foy, Leiter des Brüsseler Büros der Financial Times, den Vorsitz der Veranstaltung führte.
Die Tagesordnung der Debatte war akribisch strukturiert, um ein breites Spektrum an wichtigen Wirtschaftsthemen abzudecken:
- Wettbewerbsfähigkeit und Binnenmarkt: Die Diskussionen konzentrierten sich auf Strategien zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU auf dem Weltmarkt, wobei der Schwerpunkt auf den Reformen und politischen Maßnahmen lag, die zur Konsolidierung des Binnenmarkts erforderlich sind.
- Wirtschaftliche Sicherheit: Diese Sitzung befasste sich mit wirtschaftlichen Anfälligkeiten und Strategien zur Stärkung der Sicherheit der EU gegenüber wirtschaftlichen Störungen, wobei Aspekte wie die Robustheit der Lieferkette und Anpassungen der Handelspolitik behandelt wurden.
- Der EU-Haushalt: Die Kandidaten diskutierten über die optimale Zuweisung und Verwaltung des EU-Haushalts und bewerteten die Prioritäten und Kompromisse, die zur Erreichung der wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Ziele notwendig sind.
Diese Debatte war von entscheidender Bedeutung, da sie vor dem Hintergrund der zahlreichen wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen stattfand, mit denen die EU konfrontiert ist. Sie zeigten verschiedene Perspektiven und Lösungen für die wirtschaftliche Zukunft Europas auf. Beispielsweise wurde die Diskussion über die Stärkung des Binnenmarkts als entscheidend für die Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation angesehen. Die Debatte unterstrich auch die Bedeutung der wirtschaftlichen Sicherheit angesichts globaler Unsicherheiten und geopolitischer Risiken.
Die Bruegel-Debatte über „Wirtschaftliche Optionen für Europa“ war ein entscheidender Schritt im Vorfeld der Europawahlen 2024, da sie den Kandidaten eine Schlüsselplattform bot, um ihre wirtschaftlichen Visionen vorzustellen und zu diskutieren. Dadurch konnten nicht nur die politischen Entscheidungsträger, sondern auch die breite Öffentlichkeit einbezogen werden, indem sichergestellt wurde, dass die wirtschaftlichen Prioritäten und Herausforderungen auf der Wahlagenda ganz oben stehen. Die Zusammenarbeit zwischen Bruegel und der Financial Times bei der Organisation dieser Debatte unterstreicht die entscheidende Rolle eines aufgeklärten öffentlichen Diskurses bei der Gestaltung der Zukunft der EU.
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